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Benefiz Lichterkonzert 2018

Am November 11, 2017 geschrieben von mARTin Bierschenk   -   Kommentare deaktiviert für Benefiz Lichterkonzert 2018


 

 


 
Benefizkonzert
„Afrika lebenswerter machen“

zu Gunsten unseres Clubmitgliedes Dr. med. Theresia Pellio, Ghana

Unsere Koblenzer Clubschwester Dr. Theresia Pellio ist seit 1997 als Ärztin in der Entwicklungshilfe engagiert. Seit 4 Jahren ist die Chirurgin in Ghana im „St. Martin de Porres Hospital“ in Eikwe tätig.
Davor war sie bereits in Uganda, im Tschad, in Somalia und Simbabwe im Einsatz.

In regelmäßigen Briefen hält uns Theresia über ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Patienten auf dem laufenden. Da sie direkt auf dem Krankenhausgelände wohnt, ist sie Tag und Nacht im Einsatz. Vom Nahtmaterial bis hin zu medizinischem Gerät unterstützen wir Theresia seit Jahren in der Gewissheit, dass unsere Hilfe ohne Abzüge bei den Ärmsten ankommt. Zurzeit wird dringend ein mobiler Zahnarztbohrstand benötigt.

In ihrem letzten Schreiben stellt Theresia ihre Arbeit in der Klinik kurz vor:

Das „St. Martin de Porres Hospital“ im Südwesten Ghanas wurde 1959 von den Würzburger Missionshelferinnen, einem Schwesternorden gegründet. Die Bevölkerung hier in Eikwe lebt mehr schlecht als recht vom Fischfang. Die deutschen Ordensschwestern sind vor 5 Jahren aus Altersgründen abgereist. Nun gibt es hier indische und afrikanische Nonnen, alle anderen Mitarbeiter, außer mir sind aus Ghana. Das Krankenhaus besteht aus einer Notaufnahmestation, einer Kinderstation, Geburtshilfestation, einer Allgemeinchirurgie und einer Station für chronische Wunden und Tuberkulose. Wir sind ein Distriktkrankenhaus, haben rund um die Uhr Operationskapazität für Notfälle und erledigen die Arbeit für die zwei benachbarten staatlichen Krankenhäuser mit, da die Ärzte dort nur unregelmäßig anwesend sind. Wir haben ca. 200 Betten und sind gut belegt. Das OP- Spektrum ist sehr groß: es gibt viele und große Leistenbrüche, die häufig notfallmäßig operiert werden müssen. Geplatzte Blinddärme, Kaiserschnitte, Typhusperforationen und Magendurchbrüche sind recht häufig. Zahnärzte sind Mangelware und für die Patienten unerschwinglich. Sie lassen daher ihre Zähne im Mund verfaulen und kommen mit bis in Brust und Rücken reichenden Abszessen hierher, die lebensgefährliche Verläufe haben. Verlegungen in übergeordnete Krankenhäuser sind aus finanziellen Gründen nicht möglich. Ich hoffe, das gibt einen Einblick in meine Arbeit Theresia

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